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09.05.2008 |
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Einladung zum 6. Internationalen
Automobilarbeiterratschlag im Oktober 2009 in Hannover (Deutschland)
Liebe
Kolleginnen und Kollegen,
wir
möchten Euch hiermit herzlich zum 6. Internationalen Automobilarbeiterratschlag
vom 15. bis 18.10.2009 einladen.
Der
Automobilarbeiterratschlag ist ein überparteiliches und selbstorganisiertes
Forum zum internationalen Erfahrungsaustausch der Arbeiter, Angestellten, ihrer
Familien und der Auszubildenden aus der Automobil- und Zuliefererindustrie, ob
gewerkschaftlich oder politisch aktiv oder einfach interessiert, ein solches
Treffen zu erleben. Er lebt von den vielseitigen Initiativen der Teilnehmer.
In
den nächsten Jahren werden die Automobilarbeiter angesichts der weltweiten
Vernichtungsschlacht der internationalen Monopole, die die Schließung ganzer
Werke und eine sprunghafte Verschärfung der Ausbeutung nach sich ziehen wird,
noch mehr herausgefordert, sich international zusammen zu schließen und in die
Offensive zu gehen. Statt Spaltung – bauen wir an einem weltweiten Netz der
kämpferischen Solidarität und des Zusammenschlusses für eine gemeinsame
Perspektive.
Nachdem
beim 5. Internationalen Automobilarbeiterratschlag 2007 in Stuttgart schon über
600 Teilnehmer aus 44 Ländern teilgenommen hatten, wollen wir diesen Erfolg
2009 noch ausbauen und aus allen wesentlichen Automobilzentren der Welt
Teilnehmer und Träger für den Ratschlag gewinnen, insbesondere auch ihre
Familien und die Jugend.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Du/Ihr daran
teilnehmen könntet.
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01.04.2008 |
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Tatsachenbericht über die aktuelle
Menschenrechtssituation der Automobilarbeiter auf den Philippinen von CARAID*
*Zusammenschluss
von Gewerkschaftern in der Automobilindustrie
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08.03.2008 |
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Persönliche Erklärung
von Fritz Hofmann (Teilnehmer am Automobilarbeiterratschlag), Betriebsrat Opel Eisenach, zum Ausschluss von den
Gamma-Gesprächen bei General Motors
GM-Gamma-Group: Was soll hier geheim bleiben?
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06.03.2008 |
Russische Fordarbeiter: Erfolgreich durch Streik
Erst nach einer weiteren Ankündigung der Ford-Arbeiter, den Streik vom
Dezember 2007 wieder aufzunehmen, hat die Ford-Werksleitung im Februar
eine Lohnerhöhung von 21% für die unteren Lohngruppen und 16% für die
übrigen Lohngruppen zugestanden. Die Mehrheit der Ford-Arbeiter hat dem
neuen Tarifvertrag zugestimmt.
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04.01.2008 |
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Antwortbrief
eines Kollegen der Gewerkschaft bei Ford in Russland nach Erhalt der
Kopie des Überweisungsauftrags von SI.
(SI
hat 3087,04 € überwiesen)
„Ich
habe die Kopie der Übersetzung des Geldes unseren
gewerkschaftlichen Bossen übergeben. Vielen Dank! Diese Mittel
werden zum Streikfondsgehen. Uns steht noch bevor, vor Gericht zu
gehen. Es geht darum, die rechtlichen Grundlagen für den
schweren Kampf, um würdig zu arbeiten, zu erhalten. Wir sind
Ihnen für die Solidarität dankbar! Alles Gute zum Neuen
Jahr, liebe Freunde und Kollegen!“
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11.12.2007 |
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Spenden
für die streikenden Ford-Arbeiter in Russland
Die
Gewerkschaft
der Automobilarbeiter Russlands – Komitee Ford Vsevolozhsk
ruft international zu Solidaritätsspenden
mit der streikenden Ford-Belegschaft und ihren Familien auf. Sie
können auf das nachfolgende Konto der internationalen
Solidaritäts- und Hilfsorganisation Solidarität
International e.V.
(SI) überwiesen werden. SI wird die eingehenden Spenden an die
Gewerkschaft der Automobilarbeiter Russlands – Komitee Ford
Vsevolozhsk weiterleiten, hierüber regelmäßig
informieren und Rechenschaft ablegen:
Kontoinhaber:
Solidarität International e.V.
Konto: 6100 800 584 –
Stichwort Streik Ford Russland
Frankfurter Volksbank
BLZ: 501
900 00
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08.12.2007 |
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Von
Opel-Kollegen Bochum:
Solidarität
mit streikenden Ford Arbeitern in Russland
Liebe
Kolleginnen und Kollegen,
wir
sind solidarisch mit eurem Streik! Es ist auch in unserem Interesse,
dass sich eure Arbeitsbedingungen verbessern, denn dann können
uns die Mächtigen dieser Welt nicht mehr so einfach
gegeneinander ausspielen. Dafür ist euer Kampf ein wichtiges
Signal. Ob Ford, Opel, Mercedes, oder andere Automobilhersteller,
durch die Globalisierung sind es immer wir Arbeiter, die den Preis
für die internationale Vernichtungsschlacht zahlen sollen.
Während die Lebenshaltungskosten immer teurer werden, sollen wir
auf Lohnerhöhungen verzichten. Während die Taschen der
Manager und Aktionäre immer voller werden, wissen wir nicht wo
das Geld am Ende des Monats bleibt. Trotz Aussperrung und sogar
militärischer Unterdrückung bleibt ihr standhaft und seid
ein Beispiel mit welcher Härte die Auseinandersetzungen heute
geführt werden müssen.
Bei
unserem siebentägigen Streik im Oktober 2004 haben wir von nah
und fern unglaublich viel Solidarität erfahren und wissen daher
wie wichtig das ist. Bitte schreibt uns, wie wir euch am besten
unterstützen können.
Solidarische
Grüße und viel Kraft und Mut in eurem Kampf!
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04.12.2007 |
Die streikenden Ford-Arbeiter in Russland brauchen unsere Solidarität!
Die Ford-Arbeiter im russischen Werk Wsewoloschsk bei St. Petersburg stehen seit dem 20. November im Streik für 30 Prozent Lohnerhöhung, bzw. einem Mindestlohn von umgerechnet 776 Euro. Die Werksleitung hatte zwar mit massiven Drohungen, Briefen nach Hause und bereit stehendem Militär geschafft, dass ein Teil einer Schicht wieder arbeitet, der Streikwille insgesamt ist aber ungebrochen. Zwei verhaftete Streikende mussten wieder freigelassen werden, die Festnahme eines Dritten konnten die Streikenden verhindern.
Die Kollegen erfuhren bisher breite Solidarität aus Russland und auch von Ford-Kollegen aus Köln (siehe u.a. die Solidaritätserklärung des Betriebsratsvorsitzenden und Vertrauenskörperleiters von Ford Köln, die auf www.rf-news.de dokumentiert sind). Das reicht aber noch nicht. Aktuell ist eine zugespitzte Situation im Streik eingetreten, ob und wie sich der Kampf festigt. Solche Situationen kennen auch die Opelaner, Daimler- oder andere Kollegen aus ihren Streiks.
Einer der Streikenden war im Mai auf dem Automobilarbeiterratschlag in Deutschland und schrieb, dass sie dringend noch breitere Unterstützung brauchen, zumal die Werksleitung bisher zu keinerlei Zugeständnissen bereit ist. Sie rechnen fest mit der weltweiten Solidarität, zu der sich der Automobilarbeiterratschlag verpflichtet hat.
Gemeinsam sind wir stark!
Solidaritätserklärungen bitte an
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und zur Verbreitung auf der Homepage auch an
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Protestanrufe bei Ford (auch in englischer Sprache) unter: 007 812 346 - 7111 oder 7289
Protest-Emails:
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Informationen auch auf www.ford-profsoyuz.ru
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30.11.2007 |
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Solidaritätserklärung an die
russischen Ford-Kollegen vom 27.11.07
"Liebe Kollegen,
Wir haben von Eurem
Kampf um höhere Löhne gehört. Ihr steht in einer harten
Auseinandersetzung und habt Euch mutig für den Streik entschieden. Dazu
gratulieren wir Euch!
Wir wissen, dass Ihr
viel Gegenwind bekommt. Das zeigt, dass Ford Angst vor einem
konsequenten Kampf der Arbeiter hat. Lasst nicht locker! Nur wenn man
konsequent kämpft, kann man was erreichen. Ein gutes Beispiel sind die
Eisenbahner aus Frankreich und die Lokführer in Deutschland, die auch
seit Monaten um höhere Löhne streiken.
Wir freuen uns über
Berichte, wie es bei euch weitergeht! Wir machen Euren Kampf unter
unseren Kollegen weiter bekannt. Wir dürfen uns nicht spalten lassen und
müssen zusammenhalten!
Viel Erfolg und solidarische Grüße aus Köln
(Getriebewerk)!"
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25.11.2007 |
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Solidarität mit den streikenden Ford-Arbeitern in Russland!
Seit
dem 20. November stehen etwas 1.500 Ford-Arbeiter im russischen Ford-Werk
Wsewoloschsk bei St. Petersburg im unbefristeten Streik. Sie fordern die Erhöhung
ihres Mindestlohns auf umgerechnet 776 Euro und verbesserte
Arbeitsbedingungen,, u.a. die Verkürzung der Nachtschicht von 8 auf 7 Stunden.
Die Geschäftsleitung reagierte mit Aussperrung und drohte mit dem Einsatz der
berüchtigten OMON-Truppen.
Die
streikenden Arbeiter hatte sich am 21. November 40 Minuten lang zusammen mit
ihren Frauen auf den gefrorenen Boden vor die Tore gelegt und den Eingang
blockiert. Danach hielten sie eine Kundgebung vor der Hauptpforte ab.
Weitere
Informationen gibt es auf der
Homepage der Gewerkschaft:
www.ford-profsoyuz.ru
Solidaritätsadressen bitte an die Email-Adresse
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
sowie zur
Weiterleitung auch an
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
,
da die Mailserver der russischen Gewerkschaft teilweise blockiert werden.
Protestanrufe bei der Direktion und der Pforte (auch in
englischer Sprache):
007
812 346 7111/ oder 007 812 346 7289, 007 812 346 7255, 007 812 346 7172.
Protest-Emails an
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21.05.2007 |
Abschlusserklärung
Wir können mit Stolz und Freude sagen: Mit über 660 Kollegen aus Deutschland und 50 Gästen aus 17 Ländern, aus allen großen Weltkonzernen der Automobilindustrie, aus wichtigen Leiharbeitsbetrieben und Zulieferern der ganzen Welt haben wir die Ziele des internationalen Charakters des 5. internationale Automobilarbeiterratschlags in einer neuen Qualität verwirklicht.
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25.05.2007 |
Solidaritäts-Charta an alle Belegschaften des VW-Konzerns
Wenn nicht jetzt, wann dann!?
Wir, Arbeiter aus 14 Werken des VW-Konzerns und Porsche auf dem 5. internationalen Automobilarbeiterratschlag, versammelt vom 18. bis 20. Mai in Stuttgart, haben festgestellt, das wir in allen Ländern die gleichen Probleme haben.
Die Unternehmen versuchen, uns in allen Werken auf der Welt durch Verlagerung der Produktion von einem Werk ins andere zu spalten.
Das lassen wir uns nicht gefallen!
Wir Arbeiter aus allen Ländern rücken auch näher zusammen!
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25.05.2007 |
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Solidaritäts-Charta Opel
Wir, die GM-Delegationen am 5.
internationalen Automobilarbeitratschlag erklären: Wir sind
Gewerkschaftsorganisatoren, Vertrauensleute, Betriebsräte und
Arbeiter der Basis, die in den Werken arbeiten, aus der
Automobilarbeitergewerkschaft in Indien, den Werken Bochum, Eisenach,
Rüsselsheim in Deutschland, aus Antwerpen/Belgien, von
GM/Colmotores Kolumbien, von GM/Togliatti in Russland, aus Zaragoza
in Spanien, der Automobilarbeitergewerkschaft UAW in den USA.
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