13.05.2008
 
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09.05.2008

Einladung zum 6. Internationalen Automobilarbeiterratschlag im Oktober 2009 in Hannover (Deutschland)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

wir möchten Euch hiermit herzlich zum 6. Internationalen Automobilarbeiterratschlag vom 15. bis 18.10.2009 einladen.

Der Automobilarbeiterratschlag ist ein überparteiliches und selbstorganisiertes Forum zum internationalen Erfahrungsaustausch der Arbeiter, Angestellten, ihrer Familien und der Auszubildenden aus der Automobil- und Zuliefererindustrie, ob gewerkschaftlich oder politisch aktiv oder einfach interessiert, ein solches Treffen zu erleben. Er lebt von den vielseitigen Initiativen der Teilnehmer.

In den nächsten Jahren werden die Automobilarbeiter angesichts der weltweiten Vernichtungsschlacht der internationalen Monopole, die die Schließung ganzer Werke und eine sprunghafte Verschärfung der Ausbeutung nach sich ziehen wird, noch mehr herausgefordert, sich international zusammen zu schließen und in die Offensive zu gehen. Statt Spaltung – bauen wir an einem weltweiten Netz der kämpferischen Solidarität und des Zusammenschlusses für eine gemeinsame Perspektive.

Nachdem beim 5. Internationalen Automobilarbeiterratschlag 2007 in Stuttgart schon über 600 Teilnehmer aus 44 Ländern teilgenommen hatten, wollen wir diesen Erfolg 2009 noch ausbauen und aus allen wesentlichen Automobilzentren der Welt Teilnehmer und Träger für den Ratschlag gewinnen, insbesondere auch ihre Familien und die Jugend.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Du/Ihr daran teilnehmen könntet.

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01.04.2008

Tatsachenbericht über die aktuelle Menschenrechtssituation der Automobilarbeiter auf den Philippinen von CARAID*

*Zusammenschluss von Gewerkschaftern in der Automobilindustrie

 

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08.03.2008

Persönliche Erklärung von Fritz Hofmann (Teilnehmer am Automobilarbeiterratschlag), Betriebsrat Opel Eisenach, zum Ausschluss von den Gamma-Gesprächen bei General Motors

GM-Gamma-Group: Was soll hier geheim bleiben?

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06.03.2008
Russische Fordarbeiter: Erfolgreich durch Streik

Erst nach einer weiteren Ankündigung der Ford-Arbeiter, den Streik vom Dezember 2007 wieder aufzunehmen, hat die Ford-Werksleitung im Februar eine Lohnerhöhung von 21% für die unteren Lohngruppen und 16% für die übrigen Lohngruppen zugestanden. Die Mehrheit der Ford-Arbeiter hat dem neuen Tarifvertrag zugestimmt. 
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04.01.2008

Antwortbrief eines Kollegen der Gewerkschaft bei Ford in Russland nach Erhalt der Kopie des Überweisungsauftrags von SI.

(SI hat 3087,04 € überwiesen)

Ich habe die Kopie der Übersetzung des Geldes unseren gewerkschaftlichen Bossen übergeben. Vielen Dank! Diese Mittel werden zum Streikfondsgehen. Uns steht noch bevor, vor Gericht zu gehen. Es geht darum, die rechtlichen Grundlagen für den schweren Kampf, um würdig zu arbeiten, zu erhalten. Wir sind Ihnen für die Solidarität dankbar! Alles Gute zum Neuen Jahr, liebe Freunde und Kollegen!“

 
11.12.2007

Spenden für die streikenden Ford-Arbeiter in Russland

Die Gewerkschaft der Automobilarbeiter Russlands – Komitee Ford Vsevolozhsk ruft international zu Solidaritätsspenden mit der streikenden Ford-Belegschaft und ihren Familien auf. Sie können auf das nachfolgende Konto der internationalen Solidaritäts- und Hilfsorganisation Solidarität International e.V. (SI) überwiesen werden. SI wird die eingehenden Spenden an die Gewerkschaft der Automobilarbeiter Russlands – Komitee Ford Vsevolozhsk weiterleiten, hierüber regelmäßig informieren und Rechenschaft ablegen:

Kontoinhaber: Solidarität International e.V.
Konto: 6100 800 584 – Stichwort Streik Ford Russland
Frankfurter Volksbank
BLZ: 501 900 00

 
08.12.2007

Von Opel-Kollegen Bochum:

Solidarität mit streikenden Ford Arbeitern in Russland

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir sind solidarisch mit eurem Streik! Es ist auch in unserem Interesse, dass sich eure Arbeitsbedingungen verbessern, denn dann können uns die Mächtigen dieser Welt nicht mehr so einfach gegeneinander ausspielen. Dafür ist euer Kampf ein wichtiges Signal. Ob Ford, Opel, Mercedes, oder andere Automobilhersteller, durch die Globalisierung sind es immer wir Arbeiter, die den Preis für die internationale Vernichtungsschlacht zahlen sollen. Während die Lebenshaltungskosten immer teurer werden, sollen wir auf Lohnerhöhungen verzichten. Während die Taschen der Manager und Aktionäre immer voller werden, wissen wir nicht wo das Geld am Ende des Monats bleibt. Trotz Aussperrung und sogar militärischer Unterdrückung bleibt ihr standhaft und seid ein Beispiel mit welcher Härte die Auseinandersetzungen heute geführt werden müssen.

Bei unserem siebentägigen Streik im Oktober 2004 haben wir von nah und fern unglaublich viel Solidarität erfahren und wissen daher wie wichtig das ist. Bitte schreibt uns, wie wir euch am besten unterstützen können.


Solidarische Grüße und viel Kraft und Mut in eurem Kampf!


 
04.12.2007
Die streikenden Ford-Arbeiter in Russland brauchen unsere Solidarität!

Die Ford-Arbeiter im russischen Werk Wsewoloschsk bei St. Petersburg stehen seit dem 20. November im Streik für 30 Prozent Lohnerhöhung, bzw. einem Mindestlohn von umgerechnet 776 Euro. Die Werksleitung hatte zwar mit massiven Drohungen, Briefen nach Hause und bereit stehendem Militär geschafft, dass ein Teil einer Schicht wieder arbeitet, der Streikwille insgesamt ist aber ungebrochen.  Zwei verhaftete Streikende mussten wieder freigelassen werden, die Festnahme eines Dritten konnten die Streikenden verhindern.
Die Kollegen erfuhren bisher breite Solidarität aus Russland und auch von Ford-Kollegen aus Köln (siehe u.a. die Solidaritätserklärung des Betriebsratsvorsitzenden und Vertrauenskörperleiters von Ford Köln, die auf www.rf-news.de dokumentiert sind). Das reicht aber noch nicht. Aktuell ist eine zugespitzte Situation im Streik eingetreten, ob und wie sich der Kampf festigt. Solche Situationen kennen auch die Opelaner, Daimler-  oder andere Kollegen aus ihren Streiks. 
Einer der Streikenden war im Mai auf dem Automobilarbeiterratschlag in Deutschland und schrieb, dass sie dringend noch breitere Unterstützung brauchen, zumal die Werksleitung bisher zu keinerlei Zugeständnissen bereit ist. Sie rechnen fest mit der weltweiten Solidarität, zu der sich der Automobilarbeiterratschlag verpflichtet hat.
Gemeinsam sind wir stark!

Solidaritätserklärungen bitte an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst und zur Verbreitung auf der Homepage auch an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

Protestanrufe bei Ford (auch in englischer Sprache) unter: 007 812 346 - 7111 oder 7289

Protest-Emails: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst Informationen auch auf www.ford-profsoyuz.ru

 
30.11.2007
Solidaritätserklärung an die russischen Ford-Kollegen vom 27.11.07

"Liebe Kollegen,

Wir haben von Eurem Kampf um höhere Löhne gehört. Ihr steht in einer harten Auseinandersetzung und habt Euch mutig für den Streik entschieden. Dazu gratulieren wir Euch!
Wir wissen, dass Ihr viel Gegenwind bekommt. Das zeigt, dass Ford Angst vor einem konsequenten Kampf der Arbeiter hat. Lasst nicht locker! Nur wenn man konsequent kämpft, kann man was erreichen. Ein gutes Beispiel sind die Eisenbahner aus Frankreich und die Lokführer in Deutschland, die auch seit Monaten um höhere Löhne streiken.
Wir freuen uns über Berichte, wie es bei euch weitergeht! Wir machen Euren Kampf unter unseren Kollegen weiter bekannt. Wir dürfen uns nicht spalten lassen und müssen zusammenhalten!
Viel Erfolg und solidarische Grüße aus Köln (Getriebewerk)!"
 
25.11.2007

Solidarität mit den streikenden Ford-Arbeitern in Russland!

Seit dem 20. November stehen etwas 1.500 Ford-Arbeiter im russischen Ford-Werk Wsewoloschsk bei St. Petersburg im unbefristeten Streik. Sie fordern die Erhöhung ihres Mindestlohns auf umgerechnet 776 Euro und verbesserte Arbeitsbedingungen,, u.a. die Verkürzung der Nachtschicht von 8 auf 7 Stunden. Die Geschäftsleitung reagierte mit Aussperrung und drohte mit dem Einsatz der berüchtigten OMON-Truppen.

Die streikenden Arbeiter hatte sich am 21. November 40 Minuten lang zusammen mit ihren Frauen auf den gefrorenen Boden vor die Tore gelegt und den Eingang blockiert. Danach hielten sie eine Kundgebung vor der Hauptpforte ab.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Gewerkschaft:

www.ford-profsoyuz.ru

Solidaritätsadressen bitte an die Email-Adresse Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst sowie zur Weiterleitung auch an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , da die Mailserver der russischen Gewerkschaft teilweise blockiert werden. 

Protestanrufe bei der Direktion und der Pforte (auch in englischer Sprache):

007 812 346 7111/ oder 007 812 346 7289, 007 812 346 7255, 007 812 346 7172.

Protest-Emails an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

 
21.05.2007
Abschlusserklärung

Wir können mit Stolz und Freude sagen: Mit über 660 Kollegen aus Deutschland und 50 Gästen aus 17 Ländern, aus allen großen Weltkonzernen der Automobilindustrie, aus wichtigen Leiharbeitsbetrieben und Zulieferern der ganzen Welt haben wir die Ziele des internationalen Charakters des 5. internationale Automobilarbeiterratschlags in einer neuen Qualität verwirklicht.
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28.05.2007
VW_Charta_englisch
 
28.05.2007
VW_Charta_spanisch
 
25.05.2007
Solidaritäts-Charta an alle Belegschaften des VW-Konzerns
 
Wenn nicht jetzt, wann dann!?

Wir, Arbeiter aus 14 Werken des VW-Konzerns und Porsche auf dem 5. internationalen Automobilarbeiterratschlag, versammelt vom 18. bis 20. Mai in Stuttgart, haben festgestellt, das wir in allen Ländern die gleichen Probleme haben. 

Die Unternehmen versuchen, uns in allen Werken auf der Welt durch Verlagerung der Produktion von einem Werk ins andere zu spalten.
Das lassen wir uns nicht gefallen!

Wir Arbeiter aus allen Ländern rücken auch näher zusammen!
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25.05.2007

Solidaritäts-Charta Opel

Wir, die GM-Delegationen am 5. internationalen Automobilarbeitratschlag erklären: Wir sind Gewerkschaftsorganisatoren, Vertrauensleute, Betriebsräte und Arbeiter der Basis, die in den Werken arbeiten, aus der Automobilarbeitergewerkschaft in Indien, den Werken Bochum, Eisenach, Rüsselsheim in Deutschland, aus Antwerpen/Belgien, von GM/Colmotores Kolumbien, von GM/Togliatti in Russland, aus Zaragoza in Spanien, der Automobilarbeitergewerkschaft UAW in den USA.

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